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Familienzentrum im Verbund: Kindergarten Rampendal und
Kindergarten St. Johann

Konzept

Unsere Präambel zum Bildungskonzept

Ausgangspunkt unseres Verständnisses von Bildung ist die Wahrnehmung des Kindes als einmaliges Geschöpf Gottes, sowie als aktiv lernende und forschende Persönlichkeit.

Es lernt durch Bewegung, durch selbstständiges Tun, durch das selbstinitiierte Gespräch mit anderen und erhält seine emotionale Sicherheit durch zuverlässige Bindungspersonen, die sein eigenständiges Wesen wahrnehmen und würdigen.

Die Ev. Kindertageseinrichtung ist ein Ort, an dem kindliche Bildungsprozesse durch pädagogisches Fachpersonal erkannt, zugelassen, initiiert, begleitet und angeregt werden.

Der situationsorientierte Ansatz in der pädagogischen Arbeit
Erläuterungen zur methodischen Schrittfolge

  • I. Bewusstmachung der Lebensbereiche und des sozialen Umfeldes der Kinder
    Über Gespräche beim Bringen und Abholen, durch Hausbesuche, Kenntnisse des Einzugsgebietes, Elternmitarbeit und Beobachtungen erfahren wir viel über das Kind. Das ist für ein Miteinander in der Einrichtung wichtig und hilft uns, dem Kind gerecht zu werden.  
  • II. Sammlung von Situationen
    Durch Beobachtung und bewusstes Wahrnehmen der Kinder in Gesprächen, durch Mitteilungen und Äußerungen von Kindern und Eltern erfahren wir viel über die Interessen und Bedürfnisse der Kinder. Gruppenbuchaufzeichnungen unterstützen uns darin, die individuellen Fähigkeiten zu erkennen. Zielgerichtete Beobachtungsbögen geben uns Auskunft über den jeweiligen Entwicklungsstand des Kindes.
  • III. Analyse der Situation und ihrer Zusammenhänge
    In der Gruppenbesprechung, die wöchentlich stattfindet, werden vorhandene Situationen und Informationen analysiert, um sie in die aktuelle Gruppensituation zu integrieren.
  • IV. Auswahl von Situationen mit Kindern
    Im Gespräch wählen Kinder nach Entwicklungsniveau und Bedürfnislage gemeinsam mit den Mitarbeiterinnen aus unterschiedlichen Situationen ein Thema aus.
  • V. Planung des Themas mit Kindern
    Kinder können sich kompetent handelnd einbringen und mit den Mitarbeiterinnen Wünsche und Zielvorstellungen formulieren. Die Berücksichtigung eines breitgefächerten Handlungsfeldes in Spiel- und Lernangeboten ist die Aufgabe der Mitarbeiterinnen.
  • VI. Gemeinsames Durchführen der Themeninhalte
    Die gemeinsam entwickelten Ziele der Themeninhalte werden mit angemessenen methodischen Vorgehensweisen, immer orientiert an dem nächsten Entwicklungsschritt des Kindes, erarbeitet.
  • VII. Reflexion des abgeschlossenen Themas
    Nach Abschluss des Themas findet in der Gruppenbesprechung eine Nachbereitung bezüglich der Methoden, Ziele und Resonanzen statt. Diese Reflexionen geben den MA Impulse für die weitere situationsorientierte Arbeit mit den Kindern.

Unsere Ziele

  • Wir bieten den Kindern den entwicklungsbedingten
    Freiraum, in dem sie zu einer selbstbewussten, eigenverantwortlichen
    und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit heranreifen können.
  • Der durch uns erlebbar gemachte christliche Glaube bietet
    den Kindern Orientierungshilfe für ihr Leben.
  • Wir leben ein Miteinander des Verschiedenseins in unseren
    Einrichtungen. Die Kinder erleben Toleranz anderen
    gegenüber unabhängig von Verhalten, Kultur, Bewegungsmöglichkeit
    und Einstellung.
  • Um mit Umwelt und Natur sensibel und respektvoll
    umzugehen, erfahren die Kinder praxisnahe Zusammenhänge,
    z. B. Waldtage.
  • Elternmitarbeit ist ein entscheidender Teil unserer
    Konzeption. Der vertrauensvolle Umgang von Eltern und
    Mitarbeiterinnen dient der Unterstützung einer ganzheitlichen
    Förderung zum Wohle des Kindes.

Elternarbeit

Eltern können sich in den unterschiedlichsten Bereich für die Kindertageseinrichtungen einsetzen, aktiv unterstützen und in Gremien den Alltag mitgestalten. Gremien sind der Elternbeirat, Rat der Tageseinrichtung und der Förderverein.

Der Elternbeirat setzt sich im Interesse der Kinder in der Kindertageseinrichtung ein. Er plant mit, ist Verbindungsglied zwischen Eltern und Team. Engagiert sich im Rat der Tageseinrichtung und unterstützt das Team in der Gestaltung und Durchführung unterschiedlicher Projekte.

Eltern erhalten aber auch die Möglichkeit  selber Angebote für Erwachsene oder Eltern und Kinder in den Einrichtungen durchführen. Z. B. Koch- oder Filzkurse, aber auch Werken mit Vätern ist immer wieder eine Attraktion im Kita-Alltag.